Häufige Fragen (FAQ)

Wer kann sich beteiligen?

Am Forschungsnetzwerk können sich alle weiterführenden Schulen beteiligen, die

  • in der Sekundarstufe II forschungsorientierte Arbeiten vergeben. Das können Facharbeiten, besondere Lernleistungen, Projektarbeiten, Beiträge zu „Jugend forscht“ oder ähnliche sein.
  • Möglichst zwischen Hagen und dem Sauerland liegen, damit auch ein persönlicher Austausch möglich ist.
Was kostet mich (bzw. meine Schule) das?

Vorweg: unsere Tätigkeit kostet Sie nichts. Wir werden im Rahmen unseres Auftrags tätig, somit sind unsere Personalkosten abgedeckt. Verstehen Sie jedoch bitte, dass wir in erster Linie für die Durchführung von Kursen an der Ökologischen Station verantwortlich sind. Eine umfangreiche Betreuung kann deswegen nur für wenige Arbeiten (Richtwert: 3 Stück/Jahr) gewährleistet werden.

Wir versuchen, für die Finanzierung von Materialkosten Fördergelder einzuwerben, der Erfolg einer solchen Einwerbung kann natürlich nicht garantiert werden, in diesem Falle bitten wir Sie, eventuelle Materialkosten aus dem Haushalt Ihrer Schule zu bestreiten.

Schülerinnen und Schüler, die zur Durchführung ihrer Forschungsarbeit unser Labor oder unsere Geräte benutzen, zahlen auch keine Kursgebühren.

Wie sieht es mit Fahrtkosten aus?

Für Fahrtkosten haben wir leider keine Mittel.

Wer haftet bei Unfällen?

-Formulierung noch zu klären-

Wer haftet für Schäden an ausgeliehenem Material?

Kurz: der Verursacher. Geräte, die wir ausleihen oder die bei uns benutzt werden, sollen in dem gleichen Zustand zurückgegeben werden, wie sie ausgegeben wurden. Reparaturen oder eventuelle Neubeschaffung müssen wir dem Verursacher in Rechnung stellen. Für Bagatellschäden, die in eigener Werkstatt behoben werden können, berechnen wir eine Pauschale von EUR 10. Es empfiehlt sich, dass die Schülerin/der Schüler (bzw. ihre/seine Eltern) eine Privathaftpflichtversicherung abgeschlossen hat.

Welche Forschungsgebiete werden von Ihnen unterstützt?

Im Prinzip: alle forschungsorientierten biologischen Fragestellungen. Aber: gemäß unserem Selbstverständnis stehen ökologische und fotosyntheserelevante Themen im Vordergrund. Geldmittel werden im Moment nur für letzteres eingeworben. In welchem Fach die Arbeit angefertigt wird, ist eher von zweitrangiger Bedeutung. Neben Arbeiten in Biologie sind natürlich auch welche in Chemie, Physik oder Informatik denkbar.

Was haben meine Schülerinnen und Schüler von einer Teilnahme?
  • Sie haben einen weiteren Ansprechpartner. Selbstverständlich sind Sie die erste Adresse, wenn Fragen oder Schwierigkeiten auftreten. Manchmal ist es aber günstig, wenn Fachleute, die sich mit der Materie intensiver beschäftigen, zur Verfügung stehen.
  • Sie können Fragestellungen bearbeiten, zu der Material benötigt wird, das möglicherweise in der Schule nicht vorhanden ist.
  • Sie haben die Gelegenheit, ihre Arbeit (wenn sie bestimmten Anforderungen genügt) in einer zitierfähigen Publikation wiederzufinden (unser online-Journal „wasser in schule und bildung“ hat eine ISSN-Nummer und wird in der Deutschen Nationalbibliothek archiviert).
  • Sie können sich mit anderen Schülerinnen und Schülern austauschen, deren Themen ebenfalls in unserem Netzwerk veröffentlicht sind.
  • Sie haben die Gelegenheit, ihre Ergebnisse auf einem Symposium vorzustellen, zu dem alle Teilnehmer eingeladen werden. Für die meisten Schülerinnen und Schüler wird das ihre erste Präsentation vor unbekanntem Publikum sein.
Welche Verpflichtungen gehe ich (bzw. meine Schule) ein?

Ihre Schule erklärt, Kooperationspartner werden zu wollen. Dafür haben wir ein Formular vorbereitet. Das wär’s auch schon. Wir erwarten dann natürlich von Ihnen, dass Sie die von Ihnen vergebenen Themen auf der Internetseite des Netzwerks veröffentlichen, damit der angestrebte Netzwerkeffekt auch greifen kann. Ob Sie (bzw. Ihre Schülerinnen/Schüler) eine Unterstützung beantragen, liegt ganz bei Ihnen. Da gibt es keine Obligatorik.

Wie sieht die Unterstützung durch das Forschungsnetzwerk konkret aus?

Da gibt es vielfältige Möglichkeiten:

  • Es fängt an mit der Bereitstellung von know how. Wir gehen täglich mit dem Ökosystem See um und verfügen da über einige Erfahrungen. In letzter Zeit stehen auch bei uns Fragen zur Fotosynthese im Vordergrund, da hat sich auch einiges an Erfahrung angesammelt.
  • Wir haben das eine oder andere Gerät, das vielleicht bei Ihnen nicht vorhanden ist. Es besteht ggf. die Möglichkeit zur Ausleihe.
  • Wir haben ein großes Freilandlabor vor der Haustür: Die Sorpetalsperre. Hier lassen sich vielfältige Fragestellungen aus Ökologie oder Fotosynthese bearbeiten.
  • Wir bieten die Möglichkeit zur Vernetzung. Vielleicht werden in der Nähe ähnliche Themen vergeben?
  • Wir bieten die Möglichkeit, besonders gelungene Arbeiten in unserem Journal zu publizieren und sie so einem weiten Publikum zugänglich zu machen.
  • Wir beabsichtigen, sofern der Wunsch dazu besteht, einmal jährlich ein Symposium für die Kooperationspartner und deren Schülerinnen und Schüler zu veranstalten, auf denen die Beiträge präsentiert werden können.

Es gibt natürlich auch einiges, was wir nicht machen:

  • Wir schreiben die Arbeit nicht. Die Anfertigung der Arbeit ist und bleibt Sache des Schülers bzw. der Schülerin. Wir erwarten, genau so, wie die betreuende Lehrperson, dass der Autor/die Autorin der Arbeit sich selbst um den theoretischen Hintergrund bemüht und sich entsprechend vorbereitet. Strukturierung und Planung ist selbstverständlich Sache der Schülerin/des Schülers!
Wem gehören die Rechte an den erstellten Arbeiten?

Das Urheberrecht gehört, wie der Name sagt, dem Urheber des Werkes und ist nicht übertragbar. Dieser kann jedoch Dritten Nutzungsrechte einräumen. Soll beispielsweise eine Arbeit in unserem Journal veröffentlicht werden, so werden wir mit dem Urheber vereinbaren, dass eine Nutzung (hier also Veröffentlichung durch uns) gemäß der Creative Commons-Lizenz BY-NC-ND (Version 3.0) erlaubt ist. Damit darf das Werk zwar weiterverbreitet werden, aber nur unter Namensnennung der Autoren, nicht zu kommerziellen Zwecken und ohne Veränderung. Im Einzelfall, z.B. bei Arbeitsblättern können andere Vereinbarungen getroffen werden.

Wie sieht es mit der Versicherung aus?

Weg (Unfall): Hier werden im Moment die Einzelheiten noch geklärt. Weg zum Ort der jeweiligen Untersuchung: Wenn die Schulleitung im Vorhinein eine schulinterne Veranstaltung bescheinigt, gelten die Regeln wie auf dem Schulweg.

Haftung des Schülers/der Schülerin: Wir empfehlen eine Privathaftpflichtversicherung, wie sie ja häufig bereits abgeschlossen ist.

(Alle Informationen unter Vorbehalt, juristische Prüfung steht noch aus)

Wie beantrage ich Unterstützung?

Der erste  Kontakt soll von dem/der betreuenden Fachlehrer/-in ausgehen. Die Lehrperson schreibt uns eine Mail (info@oeko-sorpe.de). Diese Mail sollte Auskunft über die Art der angestrebten Arbeit (Facharbeit, besondere Lernleistung usw.), über das angedachte Thema (das gemeinsam mit der Lehrperson diskutiert und/oder konkretisiert werden kann) und den Namen des/der Schülers/Schülerin geben. Auch die Art der Unterstützung, die gewünscht wird, sollte genannt werden (Know How, Geräte, Arbeit im Labor oder im Freiland…).

Im zweiten Schritt stellt sich die Schülerin/der Schüler bei uns (ebenfalls erstmal per Mail) vor mit einer möglichst konkreten Projektbeschreibung.