Extremwasserstand 2018

Eine der Hauptaufgaben der Ruhrverbandstalsperren ist die Aufrechterhaltung eines Mindesabflusses der Ruhr. Eine schwere Aufgabe in einem so extrem trockenen Jahr wie 2018! Im gesteuerten Zusammenwirken der Talsperren wird dieses Ziel, nämlich ein 5-tägiger Durchschnitt von 15 m3/s, normalerweise erreicht. Anders in 2018: Eine Beibehaltung dieses Ziels hätte die Wasserversorgung des Ruhrgebiets unsicher gemacht. Am 2.11.2018 hat das Umweltministerium deswegen eine vorübergehende Änderung des gesetzlichen Mindestabflusses auf 11 m3/s genehmigt.

Trotzdem musste außergewöhnlich viel Wasser auch aus der Sorpetalsperre abgelassen werden, so dass der Wasserspiegel von seinem Maximalwert Ende Juli 2018 von ca. 282 mNN um ca. 14,5 m auf 267,85 mNN am 16.Dezember 2018 fiel. Seit dem steigt der Pegel wieder. Die starken Niederschläge im Dezember hatten dabei einen großen Anteil.

Diese beiden Fotos vom 25. Dez. 2018 bzw. 3. Feb. 2019 lassen den Minimalpegel deutlich werden. Beide Bilder wurden von der Straßenbrücke Amecker Damm in Richtung Hauptbecken aufgenommen:

Sorpe-Talsperre (Blick vom Amecker Damm) am 25. Dez. 2018. Stauhöhe 268,35 m, kurz nach dem Minimum 2018. Foto (c) Torsten Sauerland
Sorpe-Talsperre (Blick vom Amecker Damm) am 3. Feb. 2019. Stauhöhe 273,64 m. Foto (c) Torsten Sauerland

Dieser Film zeigt die Möhnetalsperre im November 2018. (Mit Dank an  Funke Video Services)